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Taubblind / hörsehbehindert

Taubblindheit ist eine Behinderung eigener Art, die sich nicht aus der Addition von Gehörlosigkeit und Blindheit ergibt. Taubblindheit und Hörsehbehinderung haben zur Folge, dass ein sehr spezifischer Förderbedarf in Hinblick auf Bildung und Erziehung, Kommunikation, soziales Leben, Selbstversorgung, Orientierung und Mobilität besteht. Da die fehlenden oder eingeschränkten visuellen oder akustischen Wahrnehmungen oft nicht durch eine andere Wahrnehmung kompensiert werden können, sind taubblinde/hörsehbehinderte Schüler nicht automatisch in der Lage, Hilfen und Methoden für hörgeschädigte oder sehgeschädigte Menschen in Anspruch zu nehmen. Sie bedürfen deshalb einer auf ihre Bedürfnisse besonderen abgestimmten sonderpädagogischen Förderung.

Der Schlüssel: individuelle Förderprogramme
Taubblinde- und hörsehbehinderte Kinder und Jugendliche haben einen hohen differenzierten Förderbedarf und benötigen sehr individuelle sonderpädagogische Angebote. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die intensive Förderung der auditiven und visuellen Wahrnehmung, der Aufbau geeigneter Kommunikationssysteme, die Entwicklung des Sozialverhaltens, die Vermittlung von Umwelterfahrungen und die Schulung lebenspraktischer Fertigkeiten, die zu einer eigenständigen Lebensführung befähigen sollen.

Ausgangspunkt unseres pädagogischen Bemühens ist die Berücksichtigung der diagnostischen Befunde und des aktuellen Entwicklungsstandes des Schülers. Auf dieser Grundlage wird am Anfang des Schuljahres der Förderplan erstellt. 

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